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Hautbehandlung mit Geräten = apparative Kosmetik

Auf meiner Homepage finden Sie eine Vielzahl verschiedener Techniiken zur Hautbehandlung

Apparative Kosmetik – moderne Behandlungstechniken gezielt für Ihre Haut

Welche Behandlung passt zu meiner Haut – und wie oft ist sie sinnvoll?

Moderne apparative Kosmetik bietet heute sehr unterschiedliche Möglichkeiten, Haut gezielt zu unterstützen. Dabei arbeitet nicht jedes Verfahren gleich: Ultraschall setzt andere Impulse als Radiofrequenz, Microneedling verfolgt ein anderes Ziel als Mikrodermabrasion und eine INFUZION® Behandlung wiederum funktioniert vollkommen anders als eine galvanische Tiefenklärung.

Entscheidend ist deshalb nicht die Frage:

„Welches Gerät ist das beste?“

Sondern:

„Welche Behandlung passt zu meinem aktuellen Hautzustand, meinem Hautziel und zu meiner Hautreaktion?“

In meinem Kosmetikinstitut wähle ich apparative Verfahren deshalb individuell aus und kombiniere sie – wenn sinnvoll – mit geeigneter dermazeutischer Wirkstoffpflege.

Auch die Anzahl und die Abstände der Behandlungen sind nicht für jeden Menschen identisch. Manche Verfahren eignen sich hervorragend für eine intensive Kur, andere können regelmäßig als Erhaltungsbehandlung durchgeführt werden.

Vor apparativen Behandlungen werden mögliche Kontraindikationen und gesundheitliche Besonderheiten berücksichtigt.

TRIPLE LDM® Ultraschall

Was ist TRIPLE LDM®?

TRIPLE LDM® ist eine besonders moderne Form der kosmetischen Ultraschallbehandlung. Bei dem von mir eingesetzten professionellen System können unterschiedliche Ultraschallfrequenzen – unter anderem 1 MHz, 3 MHz und 10 MHz – eingesetzt und miteinander kombiniert werden.

LDM® steht für Lokale Dynamische Mikromassage.

Die verschiedenen Ultraschallfrequenzen erzeugen mechanische, thermische und biochemische Reize im Gewebe. Gleichzeitig kann Ultraschall dazu beitragen, die Haut optimal auf kosmetische Wirkstoffe vorzubereiten.

Die Behandlung ist nicht invasiv und wird in der Regel als angenehm empfunden.

Was ist das Ziel?

Je nach gewähltem Ultraschallprogramm kann die Behandlung beispielsweise eingesetzt werden bei:

  • feuchtigkeitsarmer und trockener Haut,
  • feinen Linien und Fältchen,
  • nachlassender Elastizität und Spannkraft,
  • empfindlicher und irritierter Haut,
  • Rötungen und gefäßlabilen Hautzuständen,
  • unreiner und zu Unreinheiten neigender Haut,
  • ungleichmäßigem Hautbild,
  • regenerationsbedürftiger Haut.

Ein besonderes Ziel kann darin bestehen, die Hautbalance, die Feuchtigkeitsverteilung sowie die Struktur und Festigkeit der Haut zu unterstützen.

Wie oft ist TRIPLE LDM® sinnvoll?

Eine einzelne Behandlung ist jederzeit möglich und kann bereits einen sichtbar frischeren und gepflegteren Hauteindruck erzeugen.

Wer jedoch gezielt an einer längerfristigen Hautverbesserung arbeiten möchte, profitiert meist stärker von einer Behandlungsserie.

Intensivkur:
In einer intensiveren Phase können 1 bis 2 Behandlungen pro Woche über etwa 4 bis 6 Wochen durchgeführt werden.

Je nach Behandlungskonzept entspricht dies beispielsweise etwa 6 bis 12 Anwendungen.

Anschließend können größere Behandlungsabstände oder einzelne Auffrischungsbehandlungen sinnvoll sein.

Ultraschall kann somit langfristig und wiederkehrend in ein individuelles Hautpflegekonzept integriert werden.

Wann wird nicht mit Ultraschall behandelt?

Eine Ultraschallbehandlung ist nicht für jeden Menschen und jede Hautsituation geeignet.

Nicht bzw. nur nach vorheriger medizinischer Abklärung sollte behandelt werden beispielsweise bei:

  • Herzschrittmachern oder bestimmten elektronischen Implantaten,
  • bestehenden Tumor- bzw. Krebserkrankungen,
  • akuten Infektionen,
  • offenen oder verletzten Hautstellen im Behandlungsgebiet,
  • ausgeprägten akuten Entzündungen,
  • bestimmten Gerinnungsstörungen oder bei entsprechenden Medikamenten,
  • Schwangerschaft – abhängig von Behandlungsgebiet und individueller Situation,
  • bestimmten Implantaten oder gesundheitlichen Vorerkrankungen.

Vor der Behandlung kläre ich mögliche Ausschlusskriterien individuell mit Ihnen ab.

Skinova® LDM – 10-MHz-Ultraschall für zu Hause

Was ist Skinova®?

Skinova® ermöglicht eine professionelle kosmetische Ultraschallanwendung mit 10 MHz, die Sie nach entsprechender Einweisung auch selbst zu Hause durchführen können.

Das Gerät wird nicht einfach unprogrammiert übergeben.

Ich lege entsprechend Ihres Hautzustandes das passende Programm, die Anzahl der Anwendungen sowie die Behandlungsparameter fest. Sie müssen die Ultraschallparameter am Gerät nicht selbst einstellen.

Damit lässt sich eine professionelle Institutsbehandlung in ausgewählten Fällen durch regelmäßige Homecare-Anwendungen ergänzen.

Was ist das Ziel?

Skinova® kann beispielsweise eingesetzt werden zur Unterstützung bei:

  • unreiner Haut,
  • Hautbildverbesserung,
  • Anti-Aging,
  • feuchtigkeitsarmer Haut,
  • nachlassender Hautqualität,
  • gefäßlabilen Hautsituationen,
  • regenerationsbedürftiger Haut.

Der große Vorteil liegt in der Möglichkeit, die Haut häufiger, dafür jeweils kontrolliert und gezielt zu behandeln.

Wie oft kann Skinova® angewendet werden?

Die Anwendung wird individuell programmiert.

Je nach Behandlungskonzept kann Skinova® über einen begrenzten Zeitraum sogar bis zu zweimal täglich eingesetzt werden.

Möglich sind beispielsweise:

  • reine Homecare-Kuren,
  • 12 oder 24 Anwendungen zwischen Institutsbehandlungen,
  • Behandlungsserien mit 24 Anwendungen,
  • intensivere Konzepte mit bis zu 48 Homecare-Anwendungen,
  • Kombinationen aus Skinova® Homecare und professionellem TRIPLE LDM® im Institut.

Die genaue Anzahl und Frequenz lege ich für Ihre Haut individuell fest.

Wann ist Skinova® nicht geeignet?

Da Skinova® mit professionellem kosmetischem Ultraschall arbeitet, müssen auch hier die entsprechenden Ultraschall-Kontraindikationen berücksichtigt werden.

Dazu gehören insbesondere bestimmte elektronische Implantate oder Herzschrittmacher, Tumorerkrankungen sowie akute bzw. verletzte Hautzustände.

Vor der Vermietung und Programmierung wird deshalb geprüft, ob eine Anwendung für Sie geeignet ist.

Präzisions-Microneedling mit SkinNeedler

Was ist Microneedling?

Beim kosmetischen Microneedling wird die Haut mit sehr feinen Nadeln gezielt und kontrolliert stimuliert.

Dabei entstehen mikroskopisch kleine Reize in der Haut. Diese kontrollierte Stimulation aktiviert natürliche Regenerationsprozesse und kann insbesondere die Neubildung und Organisation von Kollagen und Elastin unterstützen.

Im Gegensatz zu vielen Behandlungen, die hauptsächlich auf der Hautoberfläche arbeiten, setzt Microneedling gezielt einen Regenerationsimpuls.

Was ist das Ziel?

Microneedling eignet sich besonders zur Verbesserung von:

  • feinen Linien und Falten,
  • nachlassender Hautfestigkeit,
  • unruhiger oder unregelmäßiger Hautstruktur,
  • vergrößert wirkenden Poren,
  • Aknenarben und bestimmten anderen Narben,
  • Pigmentunregelmäßigkeiten,
  • sonnengeschädigt wirkender Haut,
  • allgemein nachlassender Hautqualität.

Das Ziel ist weniger ein kurzfristiger kosmetischer Effekt als vielmehr eine kontrollierte Anregung der Hauterneuerung.

Wie oft sollte Microneedling durchgeführt werden?

Microneedling benötigt ausreichende Regenerationszeiten.

Zu Beginn einer Kur empfehle ich zwischen zwei Behandlungen normalerweise einen Abstand von ungefähr 2 bis 2,5 Wochen. Je nach Hautzustand können auch größere Abstände gewählt werden.

Für eine intensive Behandlung wird häufig eine Serie von 6 Behandlungen empfohlen.

Danach sollte der Haut eine längere Regenerations- und Umbauphase gegeben werden.

Microneedling ist also keine Behandlung, die möglichst häufig durchgeführt werden sollte. Hier gilt ausdrücklich:

Mehr ist nicht automatisch besser.

Spätere Auffrischungsbehandlungen oder erneute Serien sind grundsätzlich möglich, wenn Hautzustand und Behandlungsziel dies sinnvoll erscheinen lassen.

Wann wird Microneedling nicht durchgeführt?

Nicht geeignet ist Microneedling insbesondere bei:

  • aktiven bakteriellen, viralen oder Pilzinfektionen,
  • aktivem Herpes,
  • offenen Wunden,
  • frischen Narben,
  • akuten entzündlichen Hautzuständen,
  • entzündlicher Akne mit Papeln und Pusteln,
  • akut entzündlicher Rosazea,
  • aktiven Ekzemen oder Psoriasis im Behandlungsbereich,
  • ausgeprägter Neigung zu Keloiden oder überschießender Narbenbildung,
  • bestimmten Blutgerinnungsstörungen,
  • Einnahme bestimmter blutverdünnender Medikamente,
  • bestimmten Autoimmunerkrankungen mit eingeschränkter Wundheilung,
  • aktueller oder kürzlich erfolgter Chemo- oder Strahlentherapie,
  • Hautkrebs oder einem entsprechenden Verdacht im Behandlungsgebiet.

Bei bestimmten Erkrankungen kann eine ärztliche Freigabe erforderlich sein.

SYNA Plus – nadelfreie Jet-Stream-Hautbehandlung

Was ist SYNA Plus?

SYNA Plus ist eine moderne nadelfreie High-Pressure-Jet-Stream-Technologie.

Über einen elektromagnetischen Solenoid-Antrieb wird ein exakt dosierter, sehr feiner Flüssigkeitsstrahl erzeugt. Dadurch können speziell ausgewählte Wirkstofflösungen mit hoher Geschwindigkeit auf die Haut appliziert werden.

Der entscheidende Unterschied zum Microneedling:

Die Haut wird nicht mit Nadeln perforiert.

Die Anwendung ist deshalb besonders interessant für Menschen, die eine intensive apparative Wirkstoffbehandlung wünschen, aber keine Behandlung mit Nadeln möchten.

Was ist das Ziel?

SYNA Plus eignet sich insbesondere bei:

  • feuchtigkeitsarmer Haut,
  • Trockenheitsfältchen,
  • ausgeprägteren Falten,
  • mattem oder müde wirkendem Teint,
  • nachlassender Spannkraft,
  • nachlassender Elastizität,
  • dem Wunsch nach einem pralleren und frischer wirkenden Hautbild.

Das Ziel ist eine intensive Wirkstoffversorgung sowie eine sichtbare Verbesserung von Hautgefühl, Feuchtigkeit und optischer Hautqualität.

Wie oft kann SYNA Plus durchgeführt werden?

SYNA Plus gehört zu den Verfahren, die vergleichsweise häufig angewendet werden können.

Die Behandlung kann bis zu zweimal pro Woche durchgeführt werden.

Eine zwingende Mindestanzahl von sechs Behandlungen besteht nicht.

Einzelbehandlungen sind ebenso möglich wie eine Serie. Bei konkreten Hautzielen kann eine Kur sinnvoll sein, anschließend kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden.

Wann wird SYNA Plus nicht empfohlen?

Nicht behandelt wird insbesondere bei:

  • akuten Hautentzündungen,
  • Hautinfektionen wie aktivem Herpes,
  • offenen Wunden,
  • akuten Ekzemen,
  • Psoriasis im akuten Schub,
  • Neurodermitis in einer akuten Phase,
  • frischen Narben,
  • kürzlich erfolgten Operationen im Behandlungsgebiet,
  • kürzlich erfolgten Laserbehandlungen im betreffenden Areal.

Während Schwangerschaft und Stillzeit empfehle ich aus Vorsichtsgründen, auf die Behandlung zu verzichten.

INFUZION® System – nadelfreie Hyaluron- und Wirkstoffbehandlung

Was ist INFUZION®?

INFUZION® ist eine apparative Behandlung zur intensiven Versorgung der Haut mit Hyaluronsäure und speziell abgestimmten Wirkstoffen – ohne Injektion und ohne Nadel.

Statt einer Nadel wird ein spezieller Applikator, der sogenannte Infuzer, über die Haut geführt.

Zur Verfügung stehen unterschiedliche Wirkstoffkonzepte wie:

  • BOOZTER,
  • VOLYMIZER,
  • CBD SKIN BALANZ.

Dadurch kann die Behandlung an sehr unterschiedliche Hautziele angepasst werden.

Was ist das Ziel?

Je nach ausgewähltem Wirkstoff liegt der Schwerpunkt beispielsweise auf:

  • intensiver Feuchtigkeitsversorgung,
  • Aufpolsterung von Trockenheitsfältchen,
  • Verbesserung der Hautelastizität,
  • Unterstützung einer glatteren Hautstruktur,
  • frischeren und vitaleren Haut,
  • optischem Volumenaufbau bestimmter Bereiche,
  • Verbesserung eines trockenen oder fahlen Hautbildes,
  • Beruhigung und Versorgung unausgeglichener Haut.

Auch Gesicht, Hals, Dekolleté und Handrücken können behandelt werden.

Wie oft ist INFUZION® sinnvoll?

Für Neukunden empfehle ich beim klassischen BOOZTER zunächst drei Behandlungen im Abstand von etwa 7 bis 10 Tagen.

Bei VOLYMIZER sollte die Haut vorher mit BOOZTER vorbereitet worden sein. Eine VOLYMIZER-Anwendung ist frühestens nach zwei BOOZTER-Behandlungen sinnvoll.

Beim CBD SKIN BALANZ können zum Einstieg beispielsweise zwei Behandlungen im Abstand von jeweils 7 bis 10 Tagen durchgeführt werden.

Nach einer Initialphase können einzelne Auffrischungsbehandlungen erfolgen.

Je nach Hautalter, Hautzustand und persönlichem Ziel kann eine Auffrischung beispielsweise ungefähr alle 3 bis 5 Monate sinnvoll sein. Spätestens nach etwa sechs Monaten kann eine erneute Behandlung bzw. Behandlungsserie besprochen werden.

INFUZION® kann also langfristig wiederholt werden.

Wann wird INFUZION® nicht empfohlen?

Da die Haut bei INFUZION® nicht mit Nadeln verletzt wird, ist die Behandlung grundsätzlich sehr schonend.

Trotzdem sollte die Haut vor der Behandlung frei von akuten Reizungen und behandlungsbedürftigen Hautveränderungen sein.

Bei:

  • aktiven Hautentzündungen,
  • offenen oder verletzten Hautstellen,
  • akuten Hautinfektionen,
  • aktivem Herpes,
  • ausgeprägten akuten Hautreaktionen

sollte zunächst nicht behandelt werden.

Bei zu Akne neigender Haut kann insbesondere CBD SKIN BALANZ interessant sein. Aktiv entzündliche Akne wird jedoch nicht mit diesem Behandlungskonzept behandelt.

Weitere persönliche Ausschlusskriterien werden vor der Behandlung im Beratungsgespräch berücksichtigt.

RF-ReFacing® – monopolare Radiofrequenz

Was ist RF-ReFacing®?

RF-ReFacing® ist eine nicht-invasive kosmetische Behandlung mit monopolarer Radiofrequenz.

Dabei wird eine Behandlungselektrode über die Haut geführt. Radiofrequenzenergie erzeugt eine kontrollierte Erwärmung des Gewebes.

Die Behandlung setzt damit einen gezielten thermischen Reiz und kann Prozesse unterstützen, die für Kollagen, Elastin, Hautfestigkeit und Gewebestruktur wichtig sind.

Was ist das Ziel?

RF-ReFacing® wird insbesondere eingesetzt bei:

  • nachlassender Hautstraffheit,
  • feinen und ausgeprägteren Falten,
  • erschlafften Wangenkonturen,
  • Stirn- und Zornesfalten,
  • Augenfältchen,
  • Nasolabial- und Marionettenfalten,
  • Lippenfältchen,
  • Hals- und Dekolletéfalten,
  • Trockenheitsfältchen,
  • fahler und schlecht durchblutet wirkender Haut.

Das Ziel ist eine langfristige Verbesserung von Hautfestigkeit und Hautstruktur.

Radiofrequenz ist deshalb keine klassische Behandlung, bei der nur ein kurzfristiger Effekt angestrebt wird. Die durch den Wärmeimpuls angestoßenen Prozesse benötigen Zeit.

Wie oft sollte Radiofrequenz durchgeführt werden?

Die benötigte Anzahl hängt stark von Alter, Hautzustand und Behandlungsziel ab.

Bei einer intensiven Serie können Behandlungen ungefähr alle 2 bis 3 Wochen stattfinden.

Typischerweise werden zunächst etwa 4 bis 6 Behandlungen geplant.

Bei noch junger Haut können unter Umständen bereits ein oder zwei Anwendungen ausreichend sein.

Bei stärker ausgeprägten Hautveränderungen können dagegen mehr Behandlungen notwendig sein. Aus meiner praktischen Erfahrung können bei entsprechenden Hautsituationen auch 8 bis 12 Behandlungen sinnvoll sein.

Nach Abschluss einer Kur sind spätere Auffrischungsbehandlungen möglich.

Wann wird Radiofrequenz nicht durchgeführt?

Nicht bzw. nur nach vorheriger fachlicher oder medizinischer Abklärung wird behandelt beispielsweise bei:

  • Herzschrittmachern,
  • bestimmten elektronischen Implantaten,
  • akuten Hautinfektionen oder akutem Herpes,
  • offenen oder verletzten Hautstellen,
  • Tumorerkrankungen,
  • schlecht eingestelltem Diabetes mellitus,
  • bestimmten Gerinnungsstörungen bzw. entsprechender Medikation,
  • bestimmten neurologischen Erkrankungen,
  • bestimmten Metallimplantaten im Behandlungsgebiet,
  • Schwangerschaft und Stillzeit.

Hörgeräte müssen während der Behandlung ausgeschaltet werden. Schmuck, Piercings und andere Metallgegenstände im relevanten Bereich werden vor der Behandlung entfernt.

Eine vollständige individuelle Anamnese erfolgt vor der Anwendung.

Galvanische Tiefenklärung und Desinkrustation

Was ist die galvanische Tiefenklärung?

Die galvanische Desinkrustation ist eine seit vielen Jahren bewährte Technik der professionellen Kosmetik.

Dabei wird eine spezielle leitfähige Lösung mit einem milden galvanischen Gleichstrom kombiniert.

Das Ziel besteht darin, verfestigten Talg und Talg-Horn-Ablagerungen in den Poren zu lockern und die Haut optimal auf eine anschließende Ausreinigung vorzubereiten.

Dadurch können Mitesser und Verstopfungen oftmals mit weniger mechanischem Druck entfernt werden.

Was ist das Ziel?

Die Behandlung eignet sich besonders bei:

  • verstopften Poren,
  • sichtbar erweiterten Poren,
  • Mitessern,
  • Talgpfropfen,
  • kleineren Unterlagerungen,
  • fettiger Haut,
  • unreiner Mischhaut,
  • wiederkehrenden Unreinheiten.

Je nach Hautzustand kann die Behandlung anschließend mit Wirkstoffen wie beispielsweise Niacinamid, CBD oder Hyaluron ergänzt werden.

Das Ziel ist eine Haut, die klarer, ruhiger, feiner und ausgeglichener erscheint.

Wie oft ist die galvanische Tiefenklärung sinnvoll?

Die Behandlung kann regelmäßig etwa alle 2 bis 4 Wochen durchgeführt werden.

Eine festgelegte maximale Anzahl gibt es nicht.

Insbesondere bei wiederkehrenden Verhornungen, Talgpfropfen oder Komedonen kann die galvanische Tiefenklärung langfristig in ein professionelles Reinigungskonzept integriert werden.

Sobald sich der Hautzustand stabilisiert, können die Behandlungsintervalle entsprechend verlängert werden.

Wann ist Galvanik nicht geeignet?

Da bei der Behandlung galvanischer Gleichstrom eingesetzt wird, müssen bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen besonders berücksichtigt werden.

Nicht bzw. nur nach vorheriger individueller Abklärung wird behandelt bei gesundheitlichen Situationen, die gegen eine Anwendung elektrischer kosmetischer Verfahren sprechen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt beispielsweise:

  • Herzschrittmachern und bestimmten elektronischen Implantaten,
  • relevanten Metallimplantaten im Behandlungsgebiet,
  • offenen oder stark verletzten Hautstellen,
  • akuten schweren Hautentzündungen oder Infektionen,
  • deutlich beeinträchtigter Hautbarriere,
  • bestimmten neurologischen oder internistischen Vorerkrankungen,
  • Schwangerschaft.

Welche Ausschlusskriterien im konkreten Fall relevant sind, wird vor der Behandlung durch eine Anamnese geprüft.

Diamant-Mikrodermabrasion – Diamond Peel

Was ist Diamant-Mikrodermabrasion?

Bei der Diamant-Mikrodermabrasion werden oberflächlich abgestorbene Hornzellen kontrolliert und mechanisch abgetragen.

Dazu wird ein diamantbeschichteter Behandlungskopf über die Haut geführt. Ein leichtes Vakuum unterstützt die Behandlung.

Die Hautoberfläche wird dadurch gezielt geglättet, ohne chemische Säuren einsetzen zu müssen.

Was ist das Ziel?

Mikrodermabrasion eignet sich besonders zur:

  • Verfeinerung der Hautoberfläche,
  • Entfernung überschüssiger abgestorbener Hornzellen,
  • Verbesserung rauer oder unregelmäßiger Haut,
  • optischen Porenverfeinerung,
  • Milderung feiner oberflächlicher Linien,
  • Unterstützung bei Pigmentunregelmäßigkeiten,
  • Verbesserung bestimmter oberflächlicher Narben,
  • Vorbereitung der Haut auf nachfolgende Wirkstoffe.

Nach der Entfernung überschüssiger Hornzellen können nachfolgende kosmetische Wirkstoffe gezielter auf die Haut abgestimmt eingesetzt werden.

Wie oft sollte Mikrodermabrasion durchgeführt werden?

Zwischen zwei intensiveren Mikrodermabrasionsbehandlungen wird üblicherweise ein Abstand von ungefähr 2 bis 4 Wochen eingehalten.

Für eine gezielte Hautbildverbesserung können etwa 6 bis 10 Behandlungen sinnvoll sein.

Nach einer solchen Initialserie können einzelne Auffrischungsbehandlungen ungefähr alle 1 bis 3 Monate durchgeführt werden.

Damit ist Mikrodermabrasion grundsätzlich langfristig wiederholbar. Intensität und Abstand werden jedoch immer dem aktuellen Hautzustand angepasst.

Wann wird Mikrodermabrasion nicht empfohlen?

Nicht behandelt wird insbesondere bei:

  • aktiven Hautinfektionen,
  • aktivem Herpes,
  • offenen Wunden,
  • frischen Narben,
  • akuten Entzündungen,
  • stark entzündlicher Akne mit Papeln und Pusteln,
  • akuten Psoriasis- oder Ekzemschüben,
  • stark sonnenverbrannter Haut.

Bei Rosazea muss besonders vorsichtig entschieden werden, ob und in welcher Intensität eine Behandlung überhaupt sinnvoll ist.

Bei bestimmten Autoimmunerkrankungen mit beeinträchtigter Wundheilung, Blutgerinnungsstörungen oder entsprechender Medikation kann vorab eine ärztliche Rücksprache erforderlich sein.

Kaltplasma für die kosmetische Hautbehandlung

Was ist Kaltplasma?

Kaltplasma – auch kaltes atmosphärisches Plasma genannt – ist ein physikalisches Verfahren, bei dem ein ionisiertes Gas bei niedriger Temperatur erzeugt wird.

Die Anwendung erfolgt berührungslos über einen speziellen Applikator.

Kaltplasma ist besonders interessant, weil die Behandlung nicht abrasiv und nicht invasiv arbeitet und deshalb auch Bestandteil von Behandlungskonzepten für empfindliche oder regenerationsbedürftige Haut sein kann.

Was ist das Ziel?

Ich setze kosmetisches Kaltplasma insbesondere ein bei:

  • empfindlicher Haut,
  • Rötungen,
  • Neigung zu Hautunreinheiten,
  • entzündlich belasteten Hautzuständen,
  • gestörter Hautbarriere,
  • gefäßlabilen Hautsituationen,
  • regenerationsbedürftiger Haut.

Kaltplasma kann beruhigende, stabilisierende und klärende Effekte unterstützen.

Gleichzeitig kann die Haut optimal auf die anschließend eingesetzten kosmetischen Wirkstoffe vorbereitet werden.

Wie oft kann Kaltplasma angewendet werden?

Für kosmetisches Kaltplasma gibt es bei mir bewusst keine starre Standardserie für jede Haut.

Die Häufigkeit richtet sich nach:

  • aktuellem Hautzustand,
  • Reaktionslage der Haut,
  • Behandlungsziel,
  • Kombination mit anderen Verfahren,
  • eingesetztem Behandlungskonzept.

Kaltplasma kann sowohl Bestandteil einer einzelnen Behandlung als auch Bestandteil einer Behandlungsserie sein.

Die Intervalle werden deshalb individuell festgelegt.

Wann wird Kaltplasma nicht angewendet?

Auch bei einer grundsätzlich sehr schonenden Technologie ist eine Anamnese erforderlich.

Akute oder medizinisch unklare Hautveränderungen werden nicht einfach kosmetisch behandelt, sondern müssen gegebenenfalls zunächst dermatologisch abgeklärt werden.

Bei relevanten Vorerkrankungen, Implantaten, Schwangerschaft oder anderen gesundheitlichen Besonderheiten wird vor der Anwendung geprüft, ob das konkret eingesetzte Kaltplasma-Verfahren geeignet ist.

Bei Unsicherheit gilt immer:

Sicherheit geht vor Behandlung.

PodoPlasma® – Kaltplasma begleitend bei Nagelpilz

Was ist PodoPlasma®?

PodoPlasma® ist ein spezielles Kaltplasma-System für Anwendungen an Händen und Füßen.

Ein Einsatzgebiet ist die begleitende Behandlung von Nägeln bei Onychomykose – also Nagelpilz.

Wichtig:

Eine Nagelpilzerkrankung gehört medizinisch abgeklärt. Die Kaltplasma-Anwendung ersetzt weder die ärztliche Diagnose noch eine erforderliche antimykotische Therapie.

Ich setze PodoPlasma® daher begleitend zur ärztlichen bzw. antimykotischen Behandlung ein.

Was ist das Ziel?

Das Behandlungskonzept soll die konventionelle Therapie unterstützen und das gesunde Nachwachsen des Nagels begleiten.

Gleichzeitig bleiben konsequente Hygiene sowie die empfohlene antimykotische Behandlung zu Hause entscheidend.

Wie oft wird PodoPlasma® angewendet?

Zu Beginn ist eine intensive Startphase vorgesehen:

Woche 1:
2 Behandlungen

Woche 2:
2 Behandlungen

Woche 3:
1 Behandlung

Woche 4:
1 Behandlung

Damit finden innerhalb der ersten vier Wochen insgesamt 6 Startbehandlungen statt.

Danach ist die Behandlung nicht automatisch beendet.

Je nach Verlauf können weitere Anwendungen durchgeführt werden, bis ein gesunder Nagel vollständig nachgewachsen ist.

Da Nägel nur langsam wachsen, kann dies einen längeren Zeitraum beanspruchen.

Wann sollte nicht einfach kosmetisch behandelt werden?

Bei Verdacht auf Nagelpilz sollte zunächst geklärt werden, ob tatsächlich eine Pilzerkrankung vorliegt.

Nagelveränderungen können auch andere Ursachen haben.

Deshalb ist eine ärztliche bzw. dermatologische Abklärung besonders wichtig bei:

  • unklaren Nagelveränderungen,
  • starken Entzündungen,
  • Schmerzen,
  • offenen oder nässenden Stellen,
  • schweren Durchblutungsstörungen,
  • ausgeprägtem oder schlecht eingestelltem Diabetes,
  • erheblich eingeschränkter Wundheilung,
  • immunsupprimierten Personen oder anderen relevanten Grunderkrankungen.

PodoPlasma® verstehe ich ausdrücklich als ergänzendes Verfahren und nicht als Ersatz für eine medizinisch notwendige Behandlung.

Wie entscheide ich, welches Verfahren für Sie geeignet ist?

Nicht jede Haut braucht Microneedling.

Nicht jede Falte braucht Radiofrequenz.

Nicht jede unreine Haut braucht Mikrodermabrasion.

Und nicht jede empfindliche Haut sollte intensiv behandelt werden.

Für mich steht deshalb nicht das Gerät im Mittelpunkt, sondern Ihre Haut.

Je nach Hautzustand können beispielsweise Ultraschall, Radiofrequenz, INFUZION®, SYNA Plus, Microneedling, Mikrodermabrasion, Kaltplasma oder galvanische Verfahren einzeln eingesetzt oder sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Auch epigenetisch orientierte und dermazeutische Wirkstoffkonzepte können Bestandteil eines solchen Behandlungsplans sein.

Einzelbehandlung oder Kur?

Grundsätzlich unterscheide ich zwischen drei Strategien:

Einzelbehandlung
Ideal zum Kennenlernen eines Verfahrens, zur gezielten Unterstützung oder als Bestandteil einer umfassenderen Gesichtsbehandlung.

Intensivkur
Mehrere Behandlungen in definierten Abständen. Sie eignet sich besonders, wenn ein konkretes Hautziel systematisch verfolgt werden soll.

Erhaltungs- und Auffrischungsbehandlung
Nach einer erfolgreichen Intensivphase können die Abstände vergrößert und einzelne Behandlungen zur Unterstützung des erreichten Hautzustandes eingesetzt werden.

Welche Strategie für Ihre Haut geeignet ist, entscheide ich gemeinsam mit Ihnen anhand Ihres Hautzustandes, Ihrer Hautziele und der Reaktion Ihrer Haut auf die Behandlung.


Sicherheit und Kontraindikationen

Apparative Kosmetik ist nicht für jeden Menschen und nicht zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen geeignet.

Vor einer entsprechenden Behandlung informiere ich mich deshalb über relevante Erkrankungen, Medikamente, Implantate, vorausgegangene Behandlungen und den aktuellen Zustand Ihrer Haut.

Die bei den einzelnen Verfahren genannten Kontraindikationen stellen keine abschließende medizinische Liste dar.

Abhängig vom eingesetzten Gerät und Ihrer persönlichen Situation können weitere Ausschlusskriterien bestehen.

Bitte informieren Sie mich deshalb insbesondere über:

  • Herzschrittmacher und andere elektronische Implantate,
  • Metallimplantate,
  • Schwangerschaft oder Stillzeit,
  • Tumor- oder Krebserkrankungen,
  • Diabetes,
  • Gerinnungsstörungen und blutverdünnende Medikamente,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • Epilepsie oder andere neurologische Erkrankungen,
  • akute Infektionen,
  • Herpes,
  • Hauterkrankungen,
  • kürzlich durchgeführte Operationen, Laser- oder andere ästhetische Behandlungen,
  • ungewöhnliche oder noch nicht medizinisch abgeklärte Hautveränderungen.

Bei Unsicherheit kann vor einer kosmetischen Behandlung eine ärztliche Freigabe sinnvoll oder erforderlich sein.

Das Ziel ist nicht, möglichst viel Technik einzusetzen – sondern genau die Technik, die Ihre Haut zum richtigen Zeitpunkt sinnvoll unterstützen kann.